wichtige links zum thema braunkohle und klimaschutz

Allgemeine organisationen und netzwerke

Dieser Bereich listet wichtige Organisationen auf, die sich im Kampf gegen die Braunkohle engagieren und sich für den Klimaschutz einsetzen. Dazu gehören bundesweite Initiativen wie die Klima-Allianz, BUND, Greenpeace und NABU. Auch Robin Wood und Devastiert.de sind wichtige Anlaufstellen für Informationen und Aktionen. Das Rheinisches Braunkohlerevier-Netzwerk konzentriert sich auf die spezifischen Herausforderungen in dieser Region.

Initiativen gegen braunkohle-kraftwerke

Es gibt zahlreiche Bürgerinitiativen, die sich gezielt gegen den Bau und Betrieb von Braunkohle-Kraftwerken wehren. Dazu zählen Big BEN, die Bürgerinitiative Sauberes Frechen und Initiativen, die sich für den Schutz von Wasserressourcen und die Reduzierung von Schadstoffemissionen einsetzen. Der Fokus liegt oft auf lokalen Auswirkungen und der Durchsetzung von Bürgerrechten. Netzwerk Bergbaugeschädigter setzt sich für Betroffene des Braunkohleabbaus ein.

Initiativen gegen braunkohle-tagebaue

Viele Gemeinden und Bürgergruppen sind direkt vom Braunkohleabbau betroffen und organisieren sich, um den Verlust ihrer Heimat und Lebensgrundlagen zu verhindern. Dazu gehören Initiativen wie die Bürgerinitiative Bergbaubetroffener am Niederrhein, Buirer für Buir und die Sonnenwaende Buir eG. Die Bürgergemeinschaft Niederzier und Leben ohne Braunkohle sind weitere Beispiele für den Widerstand gegen die Zerstörung von Landschaften und die Umsiedlung von Menschen. Die Initiative Bergbaugeschädigter 50189 setzt sich für Entschädigung und Wiedergutmachung ein.

Aktionen im lausitzer und mitteldeutschen braunkohlerevier

Im Lausitzer und Mitteldeutschen Braunkohlerevier gibt es intensive Aktionen gegen den Weiterbetrieb von Tagebauen und den Bau neuer Kraftwerke. Umweltgruppe Cottbus, BUND Brandenburg und Bedrohte Dörfer setzen sich für den Erhalt der Landschaft und die Zukunft der Dörfer ein. Die Solargenossenschaft Lausitz bietet eine positive Alternative durch den Bau von Solaranlagen in bedrohten Gebieten. Archiv verschwundener Orte dokumentiert die Folgen der Braunkohleausbeutung.

Proteste gegen co2-speicherung und -endlagerung

Neben dem Abbau und der Verbrennung von Braunkohle gibt es auch Initiativen, die sich gegen die umstrittene Speicherung von CO2 (CCS) und die Errichtung von CO2-Endlagern wehren. Dazu gehören Bürgerinitiative CO2-Endlager stoppen (Beeskow), Bürgerinitiative Contra Endlager (Neutrebbin) und CCS-Protest (Brandenburg). Der Widerstand richtet sich gegen die Risiken und die potenziellen Auswirkungen auf die Umwelt und die Bevölkerung.

Wirtschaftliche interessen und lobbyarbeit

Die Braunkohleindustrie wird von starken wirtschaftlichen Interessen und Lobbygruppen vertreten. Dazu gehören der Debriv – Bundesverband Braunkohle, Braunkohle-Wissen (Informationsseite des Debriv), das Braunkohle-Forum, EURACOAL (Europäische Vereinigung für Kohle und Lignit) und die WCA (World Coal Association). Zu den größten Braunkohle-Unternehmen gehören die RWE Power AG, Vattenfall Europe AG, Mibrag mbH, E.on Kraftwerke GmbH, Rheinbraun Brennstoff Gmbh, Romonta Gmbh, ECS Energieconsulting und CoalSwarm. 350.org unterstützt globale Klimabewegungen.