2010 wurden weltweit 1042 Millionen Tonnen Braunkohle gefördert, Tendenz steigend. Weltweit größter Förderer des klimaschädlichsten Energieträgers ist Deutschland mit 169 Millionen Tonnen (17,2%). Deutschland trägt somit den zweifelhaften Titel des Braunkohle-Weltmeisters. Die folgenden Länder der Rangliste sind Indonesien (163 Mt), Russland (76 Mt), Türkei (69 Mt) und Australien (67 Mt). Innerhalb der EU sind nach Deutschland Griechenland, Polen und Tschechien die größten Förderer.
Anders als für Steinkohle, die sich gut transportieren lässt, existiert für die Braunkohle kein Weltmarkt. Der Grund ist das zu hohe Gewicht bzw. der zu niedrige Energiegehalt von Braunkohle, die Transporte über größere Entfernungen unrentabel machen. Die Verstromung der Braunkohle erfolgt daher zumeist in unmittelbarer Nähe der Förderstätten.