Hier einige Ideen, um effektiven Widerstand gegen die Braunkohlebranche zu leisten:
Klimacamps: Im Sommer 2011 gab es zwei Klimacamps in den beiden größten deutschen Braunkohlerevieren. Auf dem Klima- und Energiecamp im Lausitzer Revier und dem Klimacamp im Rheinischen Revier fanden zahlreiche Demonstrationen, Workshops und Aktionen gegen die Braunkohlenutzung statt. Nun geht es an die Auswertung und hoffentlich die Planung weiterer Klimacamps im Sommer 2012.
CCS-Vorerkundungen verweigern: Die Bürgerinitiative Contra Endlager ruft dazu auf, dass Grundeigentümer Vattenfall verbieten, auf ihrem Land seismologische Vorerkundungen für die Kohlendioxid-Einlagerung durchzuführen. Bisher drohen diese Erkundungen nur in der Region Neubrandenburg, in Zukunft könnten sie aber an allen 408 möglichen CO2-Endlagerstandorten bevorstehen.
Protest auf Hauptversammlungen: Die Braunkohleunternehmen RWE und E.ON veranstalten als börsennotierte Aktiengesellschaft jedes Jahr im Frühjahr ihre Hauptversammlung in Essen. Jeder Aktionär hat dort Teilnahme- und Rederecht. Ansprechpartner für Proteste und Gegenanträge ist der Dachverband der Kritischen Aktionäre und Aktionärinnen.
In Solargenossenschaft Lausitz investieren: Die Solargenossenschaft Lausitz errichtet Photovoltaikanlagen im Lausitzer Braunkohlenrevier. Aus Protest gegen neue Tagebaue wurde bisher auch eine Anlage im vom Abbau bedrohten Dorf Kerkwitz errichtet, weitere sollen folgen. Ein Genossenschaftsanteil ist für 250 Euro erhältlich. Man wird damit Miteigentümer der Solaranlagen und kann sogar Dividenden in Höhe von 3-6% erhalten.
Ökostrom beziehen: Nur durch den Bezug von Ökostrom lässt sich verhindern, dass dreckiger Braunkohlestrom durch die Steckdose fließt. Die Umweltverbände empfehlen die vier konzernunabhängigen Anbieter Energiewerke Schönau, Greenpeace Energy, Lichtblick und Naturstrom.
Kohlebriketts boykottieren: Wer zuhause mit einem Ofen heizt, sollte auf keinen Fall Briketts aus Braunkohle verwenden. Kohlebriketts sind generell nicht nur klimaschädlich, sondern auch ungesund. Am besten ist der vollständige Boykott der Marken Heizprofi (RWE) und Rekord-Briketts (Vattenfall).
rainer
Hallo,
In der Zeit vom 23.7 bis 24.7 plant die Anti-AKW_Bewegung ein Camp auf dem Friedensacker bei Jülich.
Siehe ( u.a.) bitte: http://www.graswurzelwerkstatt.de.vu/
Es gibt Überlegungen aus Köln bereist am Freitag, den 22.7 mit dem Fahrad zu fahren und natürlich kommen wir auch am Hambacher Revier vorbei.
also Köln- Hambach-Jülich
Frage: Hätte jemand von euch ( oder ganz ganz viele) Zeit für eine naturkundliche Führung am 22.7 und würde mitfahren. ???
Für Übernachtung in Jülich wäre gesorgt.
Mit der Bitte um Rückmeldung
lg